Karl Henckell. Literatur- und Sozialrevolutionär

Die Publikation Karl Henckell. Literatur- und Sozialrevolutionär enthält folgende Beiträge:

Klaus Kunze, Gegensätzliche Brüder – der Großindustrielle und der Sozialrevolutionär.

Karin Huser, Der „Arbeiterdichter“ Karl Henckell in der „Eintracht Zürich“.

Paul Kampffmeyer, Karl Henckell und der Sozialismus.

Ursula Renner, Moderne Literatur und historische Maskerade. Karl Henckell um 1893.

Zudem enthält die Publikation eine Auswahl von Gedichten von Karl Henckell.

Autoren und Autorinnen

Klaus Kunze kam 1953 in Bahrendorf bei Magdeburg zur Welt. Von 1972 bis 1975 war er Polizeibeamter in Nordrhein-Westfalen, zuletzt Hauptwachtmeister im Polizeipräsidium Köln. Gleichzeitig begann er 1974 das Jura-Studium. Seit 1981 war er als Rechtsanwalt in Göttingen tätig, seit 1984 ist er selbständiger Rechtsanwalt in Uslar. Kunze hat Schriften sowie Beiträge in Fachzeitschriften zu genealogischen und heimatkundlichen sowie politischen Themen veröffentlicht. Mit den Brüdern Gustav und Karl Henckell begann er sich im Zusammenhang mit dem oberen Weserbergland zu beschäftigen. Weitere Informationen unter klauskunze.com.

Karin Huser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatsarchiv Zürich und freischaffende Historikerin mit Schwerpunkt russische und jüdische Geschichte sowie Geschichte der Arbeiter und Arbeiterinnen im 19. und 20. Jahrhundert. Mit Karl Henckell beschäftigte sie sich im Zusammenhang mit Ihrer Veröffentlichung Bildungsort, Männerhort, politischer Kampfverein. Der deutsche Arbeiterverein “Eintracht Zürich” (1840–1916), Zürich 2012.

Paul Kampffmeyer lernte Karl Henckell während seiner Studienzeit von 1887 bis 1889 in Zürich kennen. Er war Redaktor der Magdeburger Volksstimme, einem Organ der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) und leitete von 1921 bis 1933 das Archiv der Partei. Bei seinem Beitrag handelt es sich um einen Wiederabdruck aus der Veröffentlichung Karl Henckell im Spiegel seiner Umwelt. Aufsätze, Briefe, Gedichte als Gedenkschrift, die 1931 erschienen ist.

Ursula Renner(-Henke) war von 2002 bis zu ihrer Emeritierung 2016 Professorin für “Deutsche Literatur seit dem 18. Jahrhundert und Kulturwissenschaften” an der Universität Duisburg-Essen. Schwerpunkte ihrer Forschungen sind die Literatur der Jahrhundertwende um 1900, bildende Kunst und Literatur und kulturanalytische Fragestellungen. Sie ist Herausgeberin von Sammelbänden über Biologie und Poetologie (mit Walburga Hülk), Rivalität und Gewalt im Marsyas-Mythos (mit Manfred Schneider), über prometheische Kultur (mit Claus Leggewie und Peter Risthaus) sowie Mitherausgeberin des Hofmannsthal-Jahrbuches zur europäischen Moderne und der Kritischen Ausgabe der Reden und Aufsätze I von Hugo von Hofmannsthal. Weitere Informationen unter www.renner-henke.de.