Karl-Ludwig Barkhausen studierte Anglistik und Germanistik. Von 1967 bis 1998 war er Gymnasiallehrer am Gymnasium Soltau. Seit 1979 ist er Schriftleiter der Schriftenreihe Binneboom der Freudenthal-Gesellschaft und des Heimatbundes Soltau. Er veröffentlicht verschiedene Bücher. Zudem Aufsätze über verschiedene Aspekte der Lüneburger Heide und des Malerdorfs Worpswede.

Karin Huser ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Staatsarchiv Zürich und freischaffende Historikerin mit Schwerpunkt russische und jüdische Geschichte sowie Geschichte der Arbeiter und Arbeiterinnen im 19. und 20. Jahrhundert. Mit Karl Henckell beschäftigte sie sich im Zusammenhang mit Ihrer Veröffentlichung Bildungsort, Männerhort, politischer Kampfverein. Der deutsche Arbeiterverein “Eintracht Zürich” (1840–1916), Zürich 2012.

Klaus Kunze kam 1953 in Bahrendorf bei Magdeburg zur Welt. Von 1972 bis 1975 war er Polizeibeamter in Nordrhein-Westfalen, zuletzt Hauptwachtmeister im Polizeipräsidium Köln. Gleichzeitig begann er 1974 das Jura-Studium. Seit 1981 war er als Rechtsanwalt in Göttingen tätig, seit 1984 ist er selbständiger Rechtsanwalt in Uslar. Kunze sorgte mit seinen Mandaten wiederholt für Aufsehen. So verteidigte er etwa 2008 in einem aufsehenerregenden Prozess die als “Schwarze Witwe” bekanntgewordene ehemalige Prostituierte aus Bodenfelde. Sie wurde verurteilt, zusammen mit einem Gehilfen vier ältere Männer umgebracht zu haben. Kunze hat Schriften sowie Beiträge in Fachzeitschriften zu genealogischen und heimatkundlichen sowie politischen Themen veröffentlicht. Mit den Brüdern Gustav und Karl Henckell begann er sich im Zusammenhang mit dem oberen Weserbergland zu beschäftigen. Weitere Informationen unter klauskunze.com.

Ursula Renner(-Henke) studierte Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte in Freiburg i. Breisgau. Von 2002 bis zu ihrer Emeritierung 2016 war sie Professorin für “Deutsche Literatur seit dem 18. Jahrhundert und Kulturwissenschaften” an der Universität Duisburg-Essen. Schwerpunkte ihrer Forschungen sind die Literatur der Jahrhundertwende um 1900, bildende Kunst und Literatur und kulturanalytische Fragestellungen. Sie ist Herausgeberin von Sammelbänden über Biologie und Poetologie (mit Walburga Hülk), Rivalität und Gewalt im Marsyas-Mythos (mit Manfred Schneider), über prometheische Kultur (mit Claus Leggewie und Peter Risthaus) sowie Mitherausgeberin des Hofmannsthal-Jahrbuches zur europäischen Moderne und der Kritischen Ausgabe der Reden und Aufsätze I von
Hugo von Hofmannsthal. Weitere Informationen unter renner-henke.de.

Regula Schenkel studierte Germanistik. Sie ist Volksschullehrerin, seit zehn Jahren mit Schwerpunkt Sprach- und Kulturvermittlung für Kinder mit Migrationshintergrund. Zudem ist sie als Lektorin für den Monsalvat Verlag tätig. Mit den Gedichten und Liedern von Sophie Haemmerli-Marti aufgewachsen vertieft sie sich seit 2016 in Leben und Werk der Aargauer Dichterin.